Zeitung & Infos

Das Leuchtfeuer Bunthaus hat Geburtstag und wurde 90 Jahre alt !!!


Er steht nicht unter Denkmalschutz !!!
(STAND: 11.07.2004)

Zu diesem Anlaß wurde diese Seite für ihn erschaffen. Wir versuchen soviel wie möglich an Infos, Daten und Bildern zu bekommen um diese Seiten zu erweitern. In den letzten Wochen haben wir eine Menge zusammengetragen. Das ist jetzt das Resultat. Einiges an Infos schlummert noch da draußen und wir sind weiterhin bemüht es von den Leuten zu sammeln. Eine Quelle war das Hamburger Denkmalschutzamt. Ich habe mit der Referatsleiterin Wissenschaftliche Inventarisation Frau Dr. Ilse-Marie Rüttgerodt-Riechmann telefoniert. Allen Fehlinformationen zum Trotz: Leuchtfeuer Bunthaus steht nicht unter Denkmalschutz. Er ist zwar ein historisches Objekt und somit als "schutzwürdig" eingestuft, aber er ist nie in die Denkmalliste eingetragen worden. Wird er wohl auch nicht, da die Liste sehr lang ist und solange er von der Stackmeisterei Bunthaus gepflegt wird, ist er ja auch nicht dem Verfall ausgesetzt.


Moorwerder Hauptdeich: Leuchtfeuer an der Bunthäuser Spitze, der letzte seiner Art

Eingetragen in die Denkmalliste am 12.01.2005 (hamburg.de)

Leuchtfeuer Bunthaeuser Spitze (Foto: Bildarchiv Denkmalschutzamt)Die Spaltung der Elbe südöstlich des Hamburger Hafens wird seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert durch die Bunthäuser Spitze in ihrer derzeitigen Führung bestimmt. Auf der Spitze steht seit 1914 ein kleiner, etwa 6 m hoher, sechseckiger Leuchtturm, der die Stromteilung bei km 609 markiert. Der in Holzbauweise nach oben verjüngte Schaft trägt die Plattform und den genieteten zylinderförmigen Stahlkörper mit der Leuchtfeueranlage. Über eine eiserne, nordwestlich angebrachte Außentreppe ist die Plattform zu erreichen. Das Leuchtfeuer wurde 1977 gelöscht, doch bereits 1989 wurde der Turm restauriert und mit historistischen Elementen ausgestattet.

Nach derzeitiger Kenntnis handelt es sich um das letzte Leuchtfeuer dieser Bauweise an der Unterelbe; es stellt daher eine Besonderheit dar. Der Turm, heute ein beliebtes Ausflugsziel in Wilhelmsburg, bildet zudem eine charakteristische Eigenheit, die die Stromspaltung und die Bunthäuser Spitze prägt.

Die Erhaltung des Leuchtturms Bunthäuser Spitze liegt daher aus historischen Gründen und zur Bewahrung charakteristischer Eigenheiten des Stadtbildes im öffentlichen Interesse.



Tag der offenen Tür auf der Bunthäuser Spitze
(property-magazine.de 28.08.2007)


Das Leuchtfeuer Bunthaus als eines von 132 Leuchtfeuern und Signaltürmen im Hafengebiet wird in diesen Wochen renoviert. Von der Fertigstellung 1914 bis zur Löschung des Feuers im Jahr 1977 markierte der Leuchtturm im Hamburger Stadtteil Moorwerder die Fahrwassertrennung an der Spitze der Landzunge. Über die Jahre ist der nur knapp sieben Meter hohe Holzturm ein kleines Wahrzeichen der Elbinsel Wilhelmsburg geworden und beherbergt heute noch eine Wassermessstelle und wird darüber hinaus touristisch genutzt.

Seit Ende Juli wird der Turm von der Stackmeisterei der Hamburg Port Authority wieder als Aussichtspunkt hergerichtet. Das Holz-Bauwerk wird neu gestrichen, das Material teilweise erneuert und die Besucherplattform bekommt einen frischen Bodenbelag.

Der renovierte Turm wird dann auch in Projekte der IBA-Hamburg einbezogen. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Turm über den Bunthäuser Wanderweg ab Anfang September wieder erreichbar sein und den Besuchern eine besondere Perspektive auf die Teilung der Elbe in Norder- und Süderelbe bieten. Am 2. September können alle Interessierten im Rahmen eines Tages der offenen Tür einen Blick hinter die Kulissen werfen. Hier wird sich unter anderem die Stackmeisterei Bunthaus präsentieren.


 

Tag der offenen Tür auf der Bunthäuser Spitze: Leuchtfeuer strahlt

HPA - Hamburg, den 28. August 2007 - Das Leuchtfeuer Bunthaus als eines von 132 Leuchtfeuern und Signaltürmen im Hafengebiet wird in diesen Wochen renoviert. Von der Fertigstellung 1914 bis zur Löschung des Feuers im Jahr 1977 markierte der Leuchtturm im Hamburger Stadtteil Moorwerder die Fahrwassertrennung an der Spitze der Landzunge. Über die Jahre ist der nur knapp sieben Meter hohe Holzturm ein kleines Wahrzeichen der Elbinsel Wilhelmsburg geworden und beherbergt heute noch eine Wassermessstelle und wird darüber hinaus touristisch genutzt. Seit Ende Juli wird der Turm von der Stackmeisterei der Hamburg Port Authority wieder als Aussichtspunkt hergerichtet. Das Holz-Bauwerk wird neu gestrichen, das Material teilweise erneuert und die Besucherplattform bekommt einen frischen Bodenbelag. Der renovierte Turm wird dann auch in Projekte der IBA-Hamburg einbezogen. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Turm über den Bunthäuser Wanderweg ab Anfang September wieder erreichbar sein und den Besuchern eine besondere Perspektiveauf die Teilung der Elbe in Norder- und Süderelbe bieten. Am 2. September können alle Interessierten im Rahmen eines Tages der offenen Tür einen Blick hinter die Kulissen werfen. Hier wird sich unter anderem die Stackmeisterei Bunthaus präsentieren. Auf dem Programm steht u. a. ein Rundgang mit Erklärungen zu den Aufgaben des Betriebs, eine Führung durch den Pflanzgarten und die Besichtigungsmöglichkeit eines Schwimmgreifers.

 


Leuchtturm ist in desolatem Zustand
Bunthäuser Spitze: Verbesserung nötig
(Zeitungsartikel vom 12.01.1989)

(mes) Der sechs Meter hohe Leuchtturm an der Bunthäuser Spitze ist in einem desolaten Zustand:
die Farbe blättert ab, und die Holzverkleidung ist zum Teil abgesplittert. Kein schöner Anblich für Spaziergänger,
die den zauberhaften Wanderweg zur Bunthäuser Spitze gehen.
Aus diesem Grunde soll im Frühjahr 1989 der 1910 gebaute Turm auf Vordermann gebracht werden.

Bis 1978 war das Leuchtfeuer in Betreib, dann verlegte man es in Form einer Leuchttonne näher an das Fahrwasser.
Doch der Turm wird andersweitig genutzt: Mit speziellen Geräten werden von ihm aus Strömungsmessungen durchgeführt.
Sie geben Aufschluß darüber, wie viel Wasser jeweils in die Süder- und Norderelbe fließt.

Das Denkmalschutzamt hat sich das Leuchtfeuer in einem jetzigen Zustand schon angesehen
und eine Verbesserung des äußeren Zustandes verlangt. Strom und Hafenbau wird die Kosten übernehmen,
denn es fällt in den Zuständigkeitsbereich der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft.

Voraussichtlich können sich die Spaziergänger wieder ab Mai/Juni - in der Zeit,
in der auch Hamburgs 800. Hafengeburtstag gefeiert wird - an dem Turm erfreuen.


Wird bald wieder auf Vordermann gebracht:
Der Leuchtturm an der Bunthäuser Spitze.

Anmerkung: Die Daten in diesem Artikel stimmen nicht alle !!!
Das Leuchtfeuer wurden 1913 gebaut und war bis 1977 in Betrieb !!!


Leuchtfeuer Bunthaus "strahlt" wieder
(Information unbekannter Herkunft)

Auch hier, am südöstlichsten Ende des Hafens, konnte rechtzeitig zum 800. Hafengeburtstag Renovierungsarbeiten am Leuchtfeuerturm auf der Bundhausspitze abgeschlossen werden. Als letzte Verschönerungsarbeit wurde der Wanderweg zur Bundhäuser-Spitze in Moorwerder, auf dessen Ende der Turm steht, wider verkehrssicher hergerichtet. Das Leuchtfeuer Bunthaus wurde 1977 im Zuge einer neuen Bezeichnung des Fahrwassers, der Fahrwasserübergänge und der Strombauwerke zwischen Oortkaten und der Norder- und Süderelbbrücke außer Betrieb genommen. Der Leuchtfeuerträger selbst wurde nicht abgerissen, sondern dient seitdem als Unterstand für Geräte der "Flora"-Meßanlage, einer Einrichtung für die Ermittlung des Wasserabflusses in der Norder- und Süderelbe.

Nunmehr wurde dieses Leuchtfeuergebäude aus dem Jahre 1913 auch auf Wunsch des Denkmalschutzamtes, das dieses als hafen- und technikgeschichtliches Kleinod ansieht, überholt und renoviert. Hierbei wurde u. a. die Außenhaut erneuert und nach alten Bestandsplänen eine Zugangstreppe zum Erreichen der oberen Plattform erstellt, von der man eine herrliches Aussicht über das Stromspaltungsgebiet genießen kann. Für müde Wanderer wurden am Gebäude rundherum Sitzbänke angeordnet, die durch gemusterte Pflasterflächen (Azubi-Ausbildungsprogramm) eingefasst sind.

Das Leuchtfeuer selbst ist nicht wieder aktiviert worden, weil es für die Schiffahrt nicht mehr erforderlich ist.


Montag, den 14. Februar 1977
Amtlicher Anzeiger
Teil II des Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblattes
(Informationsblatt)

Änderung der Fahrwasserbezeichnung

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft, Amt für Hafen, Schiffahrt und Verkehr, Hafendirektion - Oberhafenamt - teilt mit, daß nach schifffahrtspolizeilicher Verfügung die Fahrwasserbezeichnung auf der Elbe im Bereich von Stromkilometer 607,5 (Hafengrenze bei Oortkaten) bis zu den Norder- und Süderelbbrücken wie folgt geändert wird:

Für die Bezeichnung des Fahrwassers, der Fahrwasserübergänge und der Strombauwerke werden neben Radarflachwassertonnen die gleichen Schiffahrtzeichen verwendet wie auf der Binnenschiffahrtstraße Elbe zwischen Stromkilometer 472.6 bis 607.5 (vergleiche Bekanntmachung der
Wasser und Schiffahrtsdirektion Hamburg vom 9. September 1974).

Tonnen:

Tonne R" wird durch Tonne "N 3" / "S 2" - Stumpfkegeltonne, senkrecht schwarz/rot gestreift mit eingebautem Radarreflektor ersetzt.

Die Tonnen "5" und "6" werden durch die Tonnen "S 6" und "S 4" rote Radarflachwassertonnen, Radarreflektor als Spiere ersetzt.

Die Tonnen "P" und Q" werden durch die Tonnen "N 7" und "N 5" schwarze Radarflachwassertonnen, Radarreflektor als Spitzkegel ersetzt.

Darüber hinaus werden bei Stromkilometer 608.1 die Tonne "N 1" schwarze Radarflachwassertonne, Radarreflektor als Spitzkegel auf der 3 m Tiefenlinie am südlichen Ufer und bei Stromkilometer 609.7 auf der Norderelbe die Tonne N 2" rote Radarflachwassertonne, Radarreflektor als Spiere auf, der 3 m Tiefenlinie am nördlichen Ufer ausgelegt.

An der Autobahnbrücke Süderelbe werden etwa 35 in oberhalb und unterhalb des nördlichen Strompfeilers (Begrenzung des südlichen Fahrwasserrandes) die Tonnen "S 1 " und "S 3" schwarze Radarflachwassertonnen, Radarreflektor als Spitzkegel ausgebracht.

An den Harburger Süderelbbrücken wird 35m oberhalb und unterhalb des südlichen Strompfeilers sowie zwischen den Brücken je eine orangefarbene Radartonne ausgelegt.

An der Autobahnbrücke Norderelbe wird 35 in oberhalb und unterhalb des westlichen Strompfeilers in Höhe der Durchfahrtsrauten je eine orangefarbene Radartonne ausgelegt.

An den Norderelbbrücken wird 35 in oberhalb und unterhalb beider Strompfeiler jeder Brücke, zwischen den beiden Brücken in den Achsen der Brückenpfeiler, je eine orangefarbene Radartonne, ausgelegt.

Die Spadenländer Spitze wird durch eine am Böschungsfuß aufgestellte rot/weiß gestreifte Radarbake gekennzeichnet.

Das Leuchtfeuer Kaltehofe wird auf ein rundum leuchtendes Feuer, Farbe orange, umgestellt.

Die Umstellung auf die neuen Schiffahrtzeichen beginnt am 15. März 1977 und soll am 31. März 1977 abgeschlossen sein.

Soweit sie durchgeführt ist, gilt die alte Fahrwasserbezeichnung als aufgehoben; nachfolgende Leuchtfeuer werden gelöscht und die Feuerträger beseitigt:

Oortkaten, Bunthaus, Spadenland, Götjensort, Spadenländer Busch, Dove Elbe. Müggenburger Schleuse Nord und Süd und Oberhafenkanal Ost und West.

H a m b u r g , den 2. Februar 1977

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft

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Anmerkung: Diese Enscheidung wurde vom Strom- und Hafenbauamt getroffen,
weil mit der Befeuerung der Deichverteidigungsstraßen die Leuchtfeuer überflüssig wurden.
Herr Mittendorf (Stackmeister 1969-1983) der auch bis 1990 im Wohngebäude
der Stackmeisterei mit seiner Familie lebte, wollte den Turm aber behalten.
Weil die Stackmeisterei über eigene Werkstätten verfügte, war es möglich ihn zu erhalten und nicht
wie die anderen Leuchtfeuer zu "beseitigen !!!

 

 

www.Leuchtfeuer-Bunthaus.Luechthuus.de